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Rotkreuzleiter
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Dienstabend

Der Dienstabend findet jeden Donnerstag in geraden Kalenderwochen um 19:30 Uhr in der Werrestraße 40 in Lage statt.

Robin

"Allein für die Gemeinschaft lohnt es sich, sich zu enagieren."

Hallo Robin, wie lange bist du nun im Roten Kreuz Lage Mitglied?
Ich bin seit Oktober 2012 beim Roten Kreuz und dann im Dezember 2012 Mitglied geworden.

Was hat dich damals dazu bewegt, im Roten Kreuz aktiv zu werden?
Ich habe im September 2011 in der Schule den Erste-Hilfe-Kurs gemacht und bin dann in den Schulsanitätsdienst eingetreten. Da merkte ich, dass ich Spaß daran, habe Menschen zu helfen und ich wollte mehr machen und mich weiter fortbilden. Im Oktober war ich auf der Suche nach einem passenden Ort und da war der Ortsverein Lage in der Nähe von meinem Wohnort.

Kannst du dich noch an deinen ersten Dienstabend erinnern?
Ohh, das ist schwierig. Aber ich kam da erst hin und war auch zunächst ein wenig schüchtern. Ich hab es nicht so mit fremden Menschen, doch dann kamen direkt zwei Leute auch mich zu und stellten sich vor. Um halb acht ging es dann mit einer klassischen Vorstellungsrunde los und ich war beeindruckt, was es so für verschiedene Menschen im Roten Kreuz tätig sind. Es ging, glaube ich, um die Phasen des Betreuungsdienstes. Das war durchaus interessant, aber auch viel Input. Im Anschluss gingen wir dann noch gemeinsam Essen und ließen den Abend langsam ausklingen. Zwei Wochen später kam ich dann wieder.

Gerade am Anfang ist ja wirklich alles neu. Die Menschen, die Themen, die Inhalte: Wie lange brauchtest du, um dich einigermaßen "heimisch" oder wohl zu fühlen?
Puh. Ich glaube, dass es so 7-8 Wochen gedauert hat, aber das war eher fließend und ging ziemlich schnell.

Gibt es einen Augenblick, der dir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, an den du gerne zurückdenkst?
Ich glaube den konkreten Augenblick gibt es nicht, weil es einfach viele, viele schöne Momente gab: Die bestandene Sanitäterprüfung, erste Alarmübungen oder die bestandene Rettungshelferprüfung.

Ehrenamtlich verbringst du sehr viel deiner Freizeit für das Rote Kreuz in und um Lage. Was machst du da die ganze Zeit? Du wirst ja vermutlich nicht immer Leben retten.
Ja, das stimmt. Auf den Sanitätsdiensten muss dennoch sichergestellt werden, dass - falls etwas passiert - schnelle Hilfe geleistet werden kann. Darüberhinaus muss ich mich als Rettungshelfer jährlich 30 Stunden fortbilden, um weiter eingesetzt werden zu dürfen.
Unabhängig davon bauen wir derzeit unsere Unterkunft zum Großteil in Eigenleistung um. Da werden viele helfende Hände gebraucht. Dann versuche ich auch auf den Dienstabenden, die alle zwei Wochen stattfinden, anwesend zu sein und an Übungen teilzunehmen, damit ich viel dazu lernen kann. Und Spaß macht es natürlich auch.

Hat dir dein ehrenamtliches Engagement auch schon im privaten Leben geholfen?
Bisher noch nicht wirklich, da zum einen meine Familie gesund und relativ jung ist und noch keine medizinischen Probleme hat. Mein Basisnotfallnachsorge-Lehrgang hat mir manchmal geholfen, wenn ich versuche, Freunde aufzumuntern. Da ist es eben schon gut, in einer Betreuungsgruppe mitzuwirken.

Wenn dich jemand fragen würde, warum er/sie sich im Roten Kreuz engagieren solle. Was würdest du der Person antworten?
Der Person würde ich sagen: Alleine für die Gemeinschaft lohnt es sich, sich zu engagieren.
Und es ist immer ein positives Gefühl, wenn du Menschen helfen kannst. Sei es bei der Blutspende, im Sanitätsdienst, auf Betreuungseinsätzen oder anderen Aktivitäten.

Du hast gerade schon erwähnt, dass sich der Ortsverein immer noch in Umbaumaßnahmen befindet. Du bist ja nahezu für alle Holzarbeiten - speziell die Treppe ins 2.OG - verantwortlich. Macht es immer noch Spaß oder kannst du das ganze Holz inzwischen nicht mehr sehen und beißt dich da so durch?
Naja, da ich momenten in der Ausbildung zum Tischler bin ist das gar nicht so schlimm.
Leider ärgert es mich sogar, dass ich nicht mehr machen kann, weil ich einfach abends kaputt von der Arbeit komme. Es ist schön zu wissen, dass man etwas für die Gemeinschaft machen kann und ich bekomme es auch gewürdigt. Wer mal im Bautagebuch vorbeischaut, der kann sehr gut erkennen, wie sich die Treppe beispielsweise in der letzten Zeit gewandelt hat.
Und auch in Zukunft warten bei den Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss sicher viele Aufgaben auf mich, bei denen ich mein Fachwissen einbringen kann, so dass es am Ende auch vernünftig aussieht. Es macht mir immer noch viel Spaß, beim Umbau mitzuwirken.  

Vielen Dank für das Gespräch!

Steckbrief

Name: Robin
Mitglied seit: 2012
Qualifikation: Rettungshelfer
Lieblingsbeschäftigung im Roten Kreuz: Sanitätsdienste